Sechs heiße Rennen …

Alexander Siegers im Starterfeld

… zwischen Podium und Mittelfeld
Kerpen: Das zweite offizielle Rennwochenende der DEKM am 28. und 29. Juli war nicht nur für E-Kart-Fahrer Alexander Siegers sehr abwechslungsreich und emotional. Die sechs Rennen der beiden Renntage gestalteten sich sehr unterschiedlich und das Fahrerfeld wurde immer wieder neu gemischt.

Kart und Helm von Alexander Siegers – kurze Ruhe zwischen zwei Rennen

Der Samstag begann für Alexander sehr vielversprechend. Er konnte sich im Zeit-Training mit dem 5. Platz eine gute Ausgangsposition sichern. Laut Wettervorhersage sollte es Regen geben in Kerpen. Der Niederschlag beschränkte sich allerdings auf einen einzigen Schauer, der sich – Déjà-vu zu Wackersdorf – genau in dem Augenblick über die E-Kart-Fahrer ergoss, als diese gerade ihr erstes Rennen begonnen hatten.

Ein Praxistest für die Ummantelung der Akkus, die die Rotax-Entwickler, nach dem Ausfall in Wackersdorf installiert hatten und die zu einem Mehrgewicht von rund 10 kg an den Karts geführt hatte. Die Ummantelung erfüllte ihren Zweck – keine Ausfälle. Allerdings war die stark mit Gummiabrieb behaftete Bahn jetzt so glatt, dass sich ein Fahrer nach dem anderen ins Kiesbett verabschiedete. Nicht so Alexander – er konnte in dieser Situation sein fahrerisches Können ausspielen. Möglicherweise kam ihm dabei auf der glatten Bahn ausnahmsweise sein – durch das herabgesetzte Mindestgewicht entstandene – Übergewicht von knapp 5 kg zugute: eine Zeit lang hielt er sich beharrlich auf der pole position, bis es gegen Ende des Rennens für ihn doch noch zu einem Dreher auf der Strecke kam und er sich mit Platz 4 begnügen musste.

Alexander Siegers vor der Ziellinie

Gleich mit dem Ende des E-Kart-Rennens war auch der kurze Regenschauer vorbei, die Sonne schien bei sommerlichen 29 Grad. Lediglich die Auswirkungen des Regens bekamen nun die meisten E-Kart-Fahrer zu spüren. Sie waren in der folgenden Stunde intensiv mit umfangreichen Reinigungs- und teilweise auch Reparaturarbeiten beschäftigt.

Nicht nur Alexander verschaffte die 2. Startreihe im 2. Rennen ein gutes Gefühl. Auch BEYERS war als Hauptsponsor mit dem Start zufrieden, die mitgereisten Vertreter guter Laune. Klemens Lowis (Leiter der Auftragsbearbeitung bei BEYERS) freute sich über die gute Platzierung: „Für das Regenrennen ein guter Start – von Startplatz 6 auf 4 gefahren, jetzt von 4 Starten, dann kommt bestimmt ein zweiter Platz raus!“ Gesagt, getan, Alexander schaffte es am Ende des zweiten Rennens mit Platz 2 aufs Podium. Timo Dreyer (COO bei BEYERS) freute sich über das Ergebnis, sowie die Treffsicherheit der Aussagen seines Kollegen.

v.l.n.r. Kart-Fahrer Alexander Siegers; Timo Dreyers COO bei BEYERS beim Handshake

Nach diesem Rennen jedoch musste in Alexanders Kart der Sitz aufgrund einer gebrochenen Bodenplatte getauscht werden. Aufgrund der veränderten Sitzposition, vielleicht auch, weil die Umbauaktion unter Zeitdruck und bei tropischer Hitze Kräfte und Nerven gekostet hatte, rutschte Alexander im dritten Lauf wieder auf Platz 6.

Am Rennsonntag waren die Bedingungen zwar ideal, etwas kühler und der Himmel leicht bedeckt, jedoch konnte Alexander von Anfang an nicht an die Fahrzeiten des vorherigen Tages anknüpfen. Er landete mit konstanten Fahrzeiten im Qualifying nur auf Position 13. Bedingungen sind das eine, fahrerisches Können das andere, aber auch ein Quäntchen Glück hätte an diesem Wochenende in Kerpen dazu gehört.

Alexander musste im letzten Rennen wegen eines Karts auf Abwegen gleich vor ihm, ins Kiesbett ausweichen. Ansonsten wäre auch hier eine bessere Platzierung drin gewesen, mit erheblichen Auswirkungen auf die Gesamtwertung. So aber blieb es in Rennen 5 und 6 bei Platz 9, was auch in der Gesamtwertung bisher Platz 9 ausmacht, mit nur 2 Punkten Abstand zu Position 7.

Es bleibt also spannend und in Genk (Belgien) am 25.-26.08.2018 ist alles möglich.
http://www.helmut-beyers-gmbh.de/
http://www.dekm.de/
http://www.alexandersiegers.de/

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